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Paracetamol

Paracetamol zählt neben Ibuprofen zu den am häufigsten verwendeten rezeptfreien Schmerzmitteln weltweit und überzeugt durch seine vielseitige Einsetzbarkeit. Als bewährtes Analgetikum und Antipyretikum ist Paracetamol besonders bei leichten bis mäßig starken Schmerzen sowie bei Fieber eine bewährte Möglichkeit. Bei apotheke.at können Sie Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol günstig in verschiedenen Darreichungsformen kaufen – ganz nach Ihren Bedürfnissen als Tablette, Zäpfchen oder Saft.

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Mit Paracetamol gegen Schmerzen angehen


Inhaltsverzeichnis
  • Bei welchen Beschwerden kann ich Paracetamol einnehmen?
  • Säuglinge und Kleinkinder mit Paracetamol behandeln
  • Ein sicheres Schmerzmittel in der Schwangerschaft & Stillzeit
  • Wie wirkt Paracetamol genau?
  • Wie schnell wirkt Paracetamol?
  • Was ist bei der Anwendung von Paracetamol zu beachten?
  • Welche Nebenwirkungen können auftreten?
  • Wer darf Paracetamol nicht einnehmen?

Bei welchen Beschwerden kann ich Paracetamol einnehmen?

Zu den häufigsten Anwendungsfeldern zählen Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie fieberhafte Infekte. Viele Menschen entscheiden sich bewusst für Paracetamol, da es im Gegensatz zu NSAR wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (Aspirin) magenschonender und besser verträglich ist.

Paracetamol bei Erkältung und Fieber

Ist eine Erkältung oder ein grippaler Infekt im Anmarsch, bleiben Kopfschmerzen und Fieber nicht aus. Beides können Sie mit dem Wirkstoff Paracetamol wirksam bekämpfen.

Er hemmt die Produktion von Prostaglandinen, die als Botenstoffe Schmerzreize übermitteln.

Auch bei der Entstehung von Entzündungsprozessen, die für das Fieber verantwortlich sind, spiele n diese Gewebshormone eine entscheidende Rolle.

Wird die Produktion unterbrochen, wird der Schmerzreiz nicht weitergeleitet und das Fieber gesenkt.

Paracetamol wirkt:

  • schmerzlindernd,
  • fiebersenkend.

Der Wirkstoff ist in unterschiedlichen Formen erhältlich: von Paracetamol Tabletten und Paracetamol Zäpfchen bis hin zu Paracetamol Saft für Kinder. So lässt sich die Dosierung individuell an Alter, Körpergewicht und Beschwerden anpassen.

Bei apotheke.at finden Sie eine große Auswahl an hochwertigen Paracetamol-Produkten renommierter Hersteller – zu günstigen Preisen und mit schneller Lieferung, sowie in verschiedenen Darreichungsformen und Dosierungen:

  1. Als Tablette für die praktische Einnahme mit Flüssigkeit, zB Paracetamol 500mg für eine flexible Dosierung durch die teilbare Tablette.
  2. Als Zäpfchen oder Saft für die Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern und allen, die keine Tabletten schlucken können oder mögen. ZB Paracetamol 250mg von Ratiopharm geeignet für Kinder von 2 – 8 Jahren, bei Fieber, sowie leichten und mäßig starken Schmerzen.

Schnelle Hilfe auch bei Kopfschmerzen und Migräne

Kopfschmerzen können verschiedene Ausprägungen haben: Fast alle Menschen kennen den Spannungskopfschmerz: ein dumpfer Druckschmerz auf Stirn, Schläfen oder Hinterkopf. Seine Ursachen liegen beispielsweise in Schlafmangel oder einer verkrampften Sitzposition am Arbeitsplatz.

Für Migräne hingegen ist die Ursache unbekannt – sie quält die Betroffenen als pulsierender Kopfschmerz, der von Übelkeit und Wahrnehmungsstörungen begleitet wird.

Paracetamol eignet sich als Schmerzmittel für beide Arten von Kopfschmerz. Besonders effektive Präparate kombinieren den Wirkstoff mit weiteren Inhaltsstoffen wie ASS und Koffein, zum Beispiel Thomapyrin INTENSIV bei Migräne und Kopfschmerzen (20 Stk.).


Zur Entspannung bei Regelschmerzen

Viele Frauen belasten monatlich schmerzhafte Beschwerden während ihrer Periode. Was der Facharzt als Dysmenorrhoe bezeichnet, äußert sich in Unterbauchschmerzen und Krämpfen, die Geburtswehen ähneln können. Parallel klagen viele Betroffene über Durchfall, Übelkeit, Rückenschmerzen und Kopfweh.

Paracetamol kann verschiedenen Symptomen bei Regelschmerzen prinzipiell entgegenwirken – insbesondere in Kombination mit krampflösenden Inhaltsstoffen wie in Buscopan PLUS Filmtabletten bei Bauchschmerzen und Regelschmerzen (20 Stk.). Hier setzt der Wirkstoff Butylscopolamin an der Ursache der Schmerzen an und kann dabei helfen, die Krämpfe im Unterleib zu entspannen. Das Präparat verbindet dies mit der schmerzlindernden Wirkung von Paracetamol.


Säuglinge und Kleinkinder mit Paracetamol behandeln

Fieber und Erkältungssymptome sind bei Babys und Kleinkindern keine Seltenheit. Einerseits ist das sehr wichtig, denn das Immunsystem ist in diesem Alter noch nicht so ausgeprägt entwickelt und kann durch die Erreger gestärkt werden. Andererseits sind solche Symptome auch sehr belastend für die kleinen Patienten.

Paracetamol ist als Wirkstoff für Säuglinge ab 3 Monaten zugelassen und kann Abhilfe schaffen, wenn das Fieber steigt oder die Schmerzen zu stark werden.

Von der Einnahme von Tabletten rät man in diesem Alter allerdings ab. Bewährt haben sich Paracetamol Zäpfchen, die Sie, abhängig vom Alter Ihres Nachwuchses und von den Symptomen, in unterschiedlichen Dosierungen erhalten.

Ab 3 kg Körpergewicht, beziehungsweise ab dem 3. Monat, verabreichen Sie eine Dosis von 75 mg. Ab dem 2. Lebensjahr können Sie die Dosierung auf 250 mg steigern – zum Beispiel mit Paracetamol AL 250 (10 Stk.).

Alternativ können Sie auch Paracetamol Saft verabreichen, der bei Fieber und leichten bis mittelstarken Schmerzen schnell Wirkung zeigt.


Ein sicheres Schmerzmittel in der Schwangerschaft

Paracetamol ist als Schmerzmittel in der Schwangerschaft ausführlich untersucht worden. Die bisherige Studienlage zeigt keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko bei bestimmungsgemäßer Anwendung. Insbesondere im ersten Drittel einer Schwangerschaft gilt Paracetamol als Mittel der Wahl – die gesammelten Erfahrungen schließen ein Fehlbildungsrisiko für den Embryo aus.

Im zweiten und dritten Trimester empfehlen Ärzte Schwangeren ebenfalls Paracetamol, wenn ein Schmerzmittel nötig ist.

Ein möglicher Zusammenhang zwischen Paracetamol-Einnahme in der Schwangerschaft und späteren Verhaltensauffälligkeiten wird wissenschaftlich diskutiert, ein ursächlicher Zusammenhang ist jedoch nicht belegt.

Paracetamol gilt auch deshalb als bevorzugtes Schmerzmittel in der späten Schwangerschaft, weil Acetylsalicylsäure (ASS) und Ibuprofen insbesondere ab der 28. Schwangerschaftswochen deutliche Risiken für das Ungeborene mitbringen. Ist eine Schmerztherapie zwingend, besteht im dritten Trimester zu Paracetamol daher kaum eine sichere Alternative.

Hinweis: Schwangere sollten Paracetamol nicht unkritisch und in Selbstmedikation über mehrere Tage einnehmen, sondern mit ihrem Arzt Rücksprache halten. Eine Einzeldosis bei akuten Schmerzen ist dagegen unproblematisch.


Für Paracetamol wurden bei stillenden Müttern keinerlei Unverträglichkeiten beim Säugling beobachtet. Neben Ibuprofen empfehlen Ärzte den Wirkstoff deshalb als bevorzugtes Schmerzmittel in der Stillzeit.


Wie wirkt Paracetamol genau?

Paracetamol wirkt überwiegend im zentralen Nervensystem, wo es die Schmerz- und Fieberwahrnehmung beeinflusst. Die genaue Wirkweise ist nicht vollständig geklärt und unterscheidet sich von klassischen entzündungshemmenden Schmerzmitteln.

Indem Paracetamol selektiv auf COX-2 einwirkt, fehlen ihm die typischen Nebenwirkungen anderer Schmerzmittel wie Ibuprofen, welches die Enzyme COX-1 und COX-2 beeinflusst.

Zusammenfassend senkt Paracetamol gut das Fieber, aber hat kaum anti-entzündliche Eigenschaften. Durch den Einfluss auf das Endocannabinoid-System und das Serotonin-System entsteht ein schmerzlindernder Effekt. Die exakte Wirkweise von Paracetamol haben Forscher auch heutzutage jedoch noch nicht in allen Einzelheiten aufgeklärt.

Im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder ASS gilt Paracetamol als magenschonender. Dafür fällt die Stärke des Medikaments nicht so hoch aus, weshalb sich der Wirkstoff vor allem gegen leichte und mittelstarke Schmerzen einsetzen lässt.


Wie schnell wirkt Paracetamol?

Der Wirkstoff erreicht bereits nach 30 bis 60 Minuten seinen maximalen Spiegel im Blutplasma. Innerhalb von 1 bis 4 Stunden hat der Organismus das Paracetamol über die Leber verstoffwechselt und vollständig wieder abgebaut.

Paracetamol oder Ibuprofen - was ist der Unterschied?

Sowohl Paracetamol als auch Ibuprofen gehören zu den gängigsten Schmerzmitteln und sind rezeptfrei erhältlich. Dennoch unterscheiden sie sich in Wirkung, Anwendungsbereich und Verträglichkeit - ein Vergleich hilft bei der Entscheidung, welches Mittel wann besser geeignet ist.

Kriterium Paracetamol Ibuprofen
Wirkung Schmerzlindernd, fiebersenkend Schmerzlindernd, fiebersenkend
Gering bis keine vorhanden
Magenschonung Sehr gut verträglich, kaum Magenbeschwerden Kann Magen reizen, evtl. Magenschutz nötig
Einsatz in der Schwangerschaft Bevorzugtes Mittel in allen Trimestern Nur in Ausnahmefällen, nicht ab dem 3. Trimester
Typische Anwendungsgebiete Kopfschmerzen, Fieber, Zahnschmerzen, Regelschmerzen Entzündliche Schmerzen (z. B. Gelenkschmerzen, Sportverletzungen)

Fazit: Paracetamol eignet sich besonders bei fieberhaften Erkrankungen, für empfindliche Mägen und während der Schwangerschaft. Ibuprofen hingegen wirkt stärker entzündungshemmend und ist ideal bei Schwellungen oder entzündungsbedingten Schmerzen.


Was ist bei der Anwendung von Paracetamol zu beachten?

Wer Paracetamol kaufen möchte, sollte auf die richtige Dosierung achten: Für Erwachsene liegt die empfohlene Einzeldosis bei 500 bis 1000 mg, wobei die Tageshöchstdosis von 4000 mg nicht überschritten werden sollte. Für Kinder gelten alters- und gewichtsabhängige Dosierungsempfehlungen. Die Wirkung setzt in der Regel innerhalb von 30 bis 60 Minuten ein und hält mehrere Stunden an.

Dank seiner schnellen Wirkung, guten Verträglichkeit und breiten Anwendbarkeit ist Paracetamol ein wichtiger Bestandteil jeder Hausapotheke. Achten Sie bei der Auswahl auf altersgerechte Darreichungsformen und informieren Sie sich vor der Einnahme über mögliche Wechselwirkungen und Kontraindikationen, insbesondere bei bestehenden Lebererkrankungen.

Ob Sie Paracetamol gegen Fieber bei Kindern, Paracetamol in der Schwangerschaft oder ein zuverlässiges Mittel gegen akute Kopfschmerzen suchen – bei apotheke.at erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Anwendung und können direkt das passende Produkt online bestellen.

Kinder ab 12 Jahren und mit einem Körpergewicht über 43 kg sowie Erwachsene nehmen 1 bis 2 der 500 mg-Tabletten als Einzeldosis. Mit einem Abstand von sechs Stunden darf man diese Menge insgesamt viermal am Tag einsetzen, sodass sich eine Maximaldosis von 4.000 mg ergibt. Anwender sollten die Höchstdosis eigenmächtig nicht überschreiten und auch die maximale Einzeldosis von 1.000 mg nicht steigern.

Die Dosierung bei Kindern richtet sich nach Körpergewicht und Alter. Bitte beachten Sie die Angaben in der Packungsbeilage oder halten Sie Rücksprache mit Arzt oder Apotheke.


Wenn im Laufe der Einnahme eine Einzeldosis vergessen wurde, sollten Anwender die Therapie ganz normal fortsetzen und keinesfalls die folgende Dosis erhöhen oder verdoppeln.

Paracetamol sollte ohne ärztliche Rücksprache nicht länger als wenige Tage angewendet werden. Bei anhaltenden Beschwerden ist ärztlicher Rat einzuholen.

Hinweis: Während der Einnahme von Paracetamol sollten Anwender keinen Alkohol trinken. Alkohol wird, wie das Schmerzmittel selbst, über die Leber verstoffwechselt, sodass eine erhöhte Belastung für das Organ entsteht.


Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Bei der Einnahme von Paracetamol treten nur selten Nebenwirkungen auf, die dann häufig durch bestehende Grunderkrankungen erzeugt werden. Wenn Sie das Medikament in niedriger Dosierung über einen sehr langen Zeitraum einnehmen, kann das Kopfschmerzen verursachen. Sie verschwinden, wenn Sie den Wirkstoff absetzen.

Achtung: Bei sehr hohen Dosierungen über einen längeren Zeitraum und bei Überdosierungen kann Paracetamol die Leber schädigen.


Wer darf Paracetamol nicht einnehmen?

Patienten mit Nieren- und Leberfunktionsstörungen sowie alkoholkranke Personen sollten Paracetamol meiden. Wird es für die Schmerztherapie benötigt, sollte ein Arzt die Dosierung bestimmen und die Therapie gegebenenfalls überwachen.

Zudem darf Paracetamol nicht eingesetzt werden, wenn eine Allergie gegen den Wirkstoff besteht oder der Patient einen Mangel des Enzyms Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase aufweist.



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