Sonnenschutz – dermatologisch geprüfte Cremes, Sprays & Fluids für jeden Hauttyp
UV-Strahlung schädigt die Haut und kann gesundheitliche Gefahren bergen. Sonnenschutzmittel sind daher wichtig, um die Haut bei direkter Sonneneinstrahlung ausreichend zu schützen.
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Hautgesundheit erhalten durch Sonnenschutzmittel
Inhaltsverzeichnis
- Sonnenschutzmittel: Arten und Einsatzzweck
- Einen geeigneten Sonnenschutz auswählen – so geht‘s
Sonnenschutzmittel: Arten und Einsatzzweck
Lange Zeit war gebräunte Haut ein Zeichen für einen niedrigen sozialen Status, denn sie zeugte von harter Arbeit im Freien. Schon früh versuchten die Menschen daher, sich vor der Sonne zu schützen. Dafür kamen vor allem Textilien in Form von langer Kleidung oder Hüten zum Einsatz. Für die Hautgesundheit war dieser Schutz ein positiver Nebeneffekt.
Mittlerweile hat sich jedoch das Schönheitsideal gewandelt und viele Menschen bräunen ihre Haut bewusst. Trotzdem, oder gerade deshalb, darf der Sonnenschutz nicht vernachlässigt werden.
Die Geschichte der Sonnencreme
Als sich in der westlichen Gesellschaft langsam der Wunsch nach gebräunter Haut und ein Bewusstsein für die hautschädigende Wirkung der Sonneneinstrahlung entwickelte, begann auch die Forschung nach geeigneten Sonnenschutzmitteln.
Erste Erfolge gab es in den 1930ern, als die erste Creme auf den Markt gebracht wurde, die spezielle UV-Filter enthielt. Im Jahr 1946 wurde erstmalig eine Definition des sogenannten Lichtschutzfaktors vorgenommen. Mittlerweile ist dieser in verschiedenen Stufen erhältlich, die höchste davon ist 50+.
Heutzutage zählt der Markt für Sonnenschutz rund 3.000 verschiedene Cremes sowie Lotionen – Tendenz steigend. Dementsprechend findet jeder Mensch ein Sonnenschutzmittel für den eigenen Bedarf. Auch für Allergiker, Kinder oder andere Menschen mit besonderen Anforderungen gibt es spezielle Produkte.
Was sagt der Lichtschutzfaktor aus?
In der heutigen Zeit wissen die meisten Menschen, dass sie bei stärkerer Sonneneinstrahlung einen höheren Lichtschutzfaktor brauchen, kurz LSF. Nur wenige wissen aber im Detail, was diese Schutzwirkung aussagt:
Der auf dem Sonnenschutzprodukt ausgewiesene Wert gibt an, wie viel länger sich eine Person nach Verwendung der Sonne aussetzen kann. Als Vergleichswert dient dabei also die Zeit ohne Sonnenschutz. Diese ist abhängig vom jeweiligen Hauttyp. Welchen LSF eine Person braucht, um zuverlässig einen Sonnenbrand zu verhindern, hängt demnach von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem UV-Werte, Hauttyp, Dauer der Sonneneinstrahlung.
Hauttypen und ihr Eigenschutz im Vergleich
Um das richtige Produkt für den eigenen Bedarf auszuwählen, ist es also wichtig, den eigenen Hauttyp zu kennen – und bei der Wahl zu berücksichtigen. Hierfür werden vier Hauttypen unterschieden, wobei es einfach sein sollte, sich selbst richtig einzuordnen:
- Hauttyp 1: Der sogenannte keltische Typ hat von Natur aus eine sehr helle Hautfarbe und bräunt, wenn überhaupt, nur geringfügig. Stattdessen entwickelt er schnell einen Sonnenbrand. Die Augenfarbe ist meist blau, die Haarfarbe oft rötlich. Der Eigenschutz liegt in solchen Fällen nur bei 15 Minuten, bezogen auf einen UV-Index von 8. Empfohlen wird daher prinzipiell ein hoher Lichtschutzfaktor von 30 bis 50+.
- Hauttyp 2: Auch der nordeuropäische Hauttyp ist von Natur aus hell, meistens gepaart mit blonden Haaren und blauen, grünen oder grauen Augen. Eine gewisse Bräunung ist meist möglich, doch auch er entwickelt schnell einen Sonnenbrand. Der Eigenschutz liegt bei 20 Minuten und damit nur fünf Minuten höher als beim Hauttyp 1. Empfohlen wird daher ein LSF von 20 bis 50.
- Hauttyp 3: Dieser Hauttyp wird auch als Mischtyp beschrieben. Dementsprechend viele Variationen sind möglich, beispielsweise graue oder braune Augen sowie eine dunkelblonde bis hellbraune Haarfarbe. Die Haut weist von selbst eine hellbraune Farbe auf und entwickelt eher selten einen Sonnenbrand. Mit einem Eigenschutz von 30 Minuten reicht in vielen Fällen ein LSF von 15 bis 30 aus.
- Hauttyp 4: Der südländische Typ ist in dieser Skala der dunkelste Hauttyp mit einer von Natur aus braunen Hautfarbe sowie einer dunklen Haut- und Augenfarbe. Sonnenbrand kommt bei diesem Hauttyp nur selten vor und der Eigenschutz liegt bei 40 Minuten. Ein Lichtschutzfaktor von zehn bis 15 bei einem UV-Index von 8 gilt daher als allgemeine Empfehlung.
Die Sonne gänzlich zu meiden, ist für den Schutz der Haut keine Lösung. Dies ist nämlich einerseits nicht möglich, da selbst im Schatten oder durch Reflektion eine gewisse UV-Strahlung auf die Haut trifft. Andererseits ist regelmäßige Zeit in der Sonne wichtig für die Produktion von Vitamin D. Die beste Lösung lautet daher: Die Sonne in Maßen genießen – und mit einem geeigneten Sonnenschutzmittel.
Einen geeigneten Sonnenschutz auswählen – so geht’s
Ein gewisses Know-how ist also wichtig, wenn es um Sonnenschutzmittel geht, damit Sie den richtigen Sonnenschutz auswählen. Dafür stehen verschiedene Arten von UV-Schutz zur Verfügung: Sonnencreme, Sonnenmilch, Sonnenspray – jeweils mit unterschiedlich starker Schutzwirkung.
Aber auch einen speziellen Sonnenschutz für die Haare, einen Sonnenschutz für Babys oder einen Sonnenschutz für das Gesicht finden Sie in unserem Sortiment. Überlegen Sie daher, welches Produkt für Ihren Einzelfall und den angedachten Einsatzzweck am besten geeignet ist.
Für Strandaufenthalte und Sport im Freien sind beispielsweise wasserfeste Produkte wie die Bioderma Photoderm Ar Creme Spf 50+ (30 ml) ein Muss.
Für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut ist ein fettfreies, unparfümiertes Sonnenschutz-Gel ohne Konservierungsstoffe am besten geeignet, zum Beispiel das Ladival Allergische Haut Sonnenschutz-Gel LSF 50+ Körper (200 ml).
Bevorzugen Sie hingegen ein Sonnenschutz-Spray oder kombinierte Lösungen wie das Nuxe Sun Sonnenspray Gesicht & Körper Lsf 50 (50 ml) eine gute Wahl.
Es ist somit sinnvoll, erst einmal die eigenen Anforderungen zu definieren, welche die Sonnenschutzmittel neben dem Schutz vor der UV-Strahlung erfüllen sollen. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Sonnenschutz für Kinder handeln oder um einen mineralischen Sonnenschutz. Im zweiten Schritt kann dann nach einem geeigneten Produkt gesucht werden.
Achten Sie bei Sonnenschutzmitteln auf die Haltbarkeit und entsorgen Sie diese, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wird. Ansonsten kann ihre Schutzwirkung nicht mehr garantiert werden.
Auf die richtige Anwendung kommt es an
Zuletzt kommt es auf die richtige Anwendung an, damit die Sonnencremes und Sprays ihre volle Schutzwirkung entfalten können. Dafür ist es einerseits wichtig, das Produkt in ausreichender Menge auf die gesamte Haut aufzutragen.
Bei Babys und Kindern ist zudem ein besonderer Schutz erforderlich. Wählen Sie hier stets ein Produkt mit sehr hohem Lichtschutzfaktor wie die Cetaphil Sun Kids Liposomale Lotion SPF 50+ (150 ml).
Bräune entsteht durch die Sonnenstrahlung übrigens trotz UV-Schutz. Sie entwickelt sich durch die Sonnenschutzmittel vielleicht langsamer, dafür aber schonender und gleichmäßiger.
Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich?
Je heller die Haut, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Als Faustregel gilt: LSF 30 für den täglichen Alltag in unseren Breiten, LSF 50 oder 50+ für direkten Sonnenkontakt, empfindliche Haut, Kinder oder bei starker Sonneneinstrahlung im Urlaub. Menschen mit sehr heller Haut, Sommersprossen oder Sonnenallergie sollten grundsätzlich LSF 50+ wählen.
Was ist der Unterschied zwischen UVA- und UVB-Schutz?
UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand und kurzfristige Hautschäden. UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein, fördern Hautalterung und Pigmentflecken und sind ganzjährig in gleichbleibender Intensität vorhanden – auch hinter Fensterglas und bei bewölktem Himmel. Ein guter Sonnenschutz bietet Breitbandschutz gegen beide Strahlungsarten.
Wann sollte man Sonnenschutz auftragen?
Sonnenschutz sollte ca. 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbaden aufgetragen werden – und zwar großzügig. Nach dem Schwimmen, Abtrocknen oder starkem Schwitzen ist regelmäßiges Nachcremen notwendig, da die Schutzwirkung nachlässt. Wichtig: Nachcremen verlängert nicht die maximale Aufenthaltsdauer in der Sonne.
Welche Sonnenschutzmarken gibt es bei apotheke.at?
Bei apotheke.at finden Sie Sonnenschutzprodukte führender dermatologischer Marken wie Avène, Eucerin, Vichy, La Roche-Posay, Louis Widmer, Caudalie, Ladival, Bioderma sowie Heliocare – in allen Lichtschutzfaktoren und Darreichungsformen für Gesicht, Körper und Kinder.
Gibt es Sonnenschutz auch für Sonnenallergie?
Ja – speziell für Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose/PLE) entwickelte Produkte enthalten Wirkstoffe wie Alpha-Glycosylrutin (Eucerin Sun Allergy Protect) oder spezielle Photoimmun-Schutzkomplexe (Heliocare 360°), die der Entstehung von Sonnenallergien entgegenwirken.
Was ist der Unterschied zwischen mineralischem und chemischem Sonnenschutz?
Naturkosmetik-Sonnenschutz setzt auf mineralische Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid, die UV-Strahlen physikalisch reflektieren – besonders hautschonend für empfindliche und allergische Haut sowie für Kinder. Chemische Filter absorbieren UV-Strahlen und wandeln sie in Wärme um – sie sind leichter in der Textur und hinterlassen keinen weißen Film.