Produkthinweise
- Bei Vitamin-C-Mangel
- Zur Vorbeugung und Behandlung
- Kautablette - Einnahme ohne Wasser möglich
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Produktdetails
Anwendungsgebiet
Cevitol Kautabletten wird zur Prophylaxe und Therapie von Vitamin-C-Mangelzuständen angewendet. AT-PZN: 0088012
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
1 Kautablette von Cevitol Kautabletten enthält: Wirkstoff:500 mg Ascorbinsäure. Sonstige Bestandteile:Ethylcellulose, Saccharose, Glucose-Monohydrat, Maisstärke, Macrogol 6000, Natriumcyclamat, Povidon, Orangenaroma, Siliciumdioxid, Glycerolmonostearat.
Gegenanzeigen
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der oben genannten Inhaltsstoffe sollte dieses Produkt nicht angewendet werden. Weiterhin sollte keine Anwendung bei Gastritis, Oxalat-Urolithiasis und Eisen-Speichererkrankungen (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie) erfolgen.
Dosierung
Verzehrempfehlung von Cevitol Kautabletten: Erwachsene: 1 – 2-mal täglich 1 Kautablette Die Vitamin-C-Zufuhr sollte bei Erwachsenen eine Tageshöchstmenge von 2.000 mg (4 Kautabletten) nicht überschreiten. Kinder und Jugendliche: Über die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Daten vor. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten mit geringeren, individuell abgestimmten Dosen behandelt werden.
Einnahme
Die Kautabletten sollten bei der Einnahme zerkaut werden.
Patientenhinweise
Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Bei der Einnahme hoher Dosen von Vitamin C (4 g täglich) wurden bei Patienten mit erythrozytärem Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel in Einzelfällen zum Teil schwere Hämolysen beobachtet. Eine Überschreitung der angegebenen Dosisempfehlung ist daher zu vermeiden. Bei Disposition zur Nierensteinbildung besteht bei Einnahme hoher Dosen von Vitamin C die Gefahr der Bildung von Calciumoxalatsteinen. Patienten mit rezidivierender Nierensteinbildung wird empfohlen, eine tägliche Vitamin-C-Aufnahme von 100 bis 200 mg nicht zu überschreiten. Bei Patienten mit hochgradiger bzw. terminaler Niereninsuffizienz (Dialysepatienten) sollte eine tägliche Aufnahme von 50 bis 100 mg Vitamin C nicht überschritten werden, da sonst die Gefahr von Hyperoxalatämien und Oxalatkristallisationen in den Nieren besteht. Dieses Arzneimittel enthält Glucose und Saccharose. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase- Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden. Bei Daueranwendung oder übermäßiger Anwendung kann es schädlich für die Zähne sein. Hinweise für Diabetiker: Der Zuckergehalt von 0,56 g/Kautablette ist zu berücksichtigen. Ascorbinsäure kann als reduzierende Substanz beim Glucoseoxydase-Test (Harn- Glucose-Test) zu falsch-negativen Werten, beim Benedict-Test zu falsch-positiven Werten führen. Die Vitamin C-Zufuhr sollte daher vor solchen Tests für einige Tage ausgesetzt werden. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen Die Gabe von Vitamin C führt zu vermehrter Resorption von Eisen und Aluminium aus dem Gastrointestinaltrakt. Dies ist besonders bei Niereninsuffizienz, Eisensubstitution und der Gabe aluminiumhaltiger Antazida zu beachten. Ascorbinsäure verringert die Wirkung von Antikoagulantien. Die gleichzeitige Einnahme von Ascorbinsäure und Acetylsalicylsäure führt zu einer verminderten Acetylsalicylsäure-Ausscheidung und zu einer erhöhten Ascorbinsäure-Ausscheidung im Urin. Nach Gabe von Dosen in Höhe von mehreren Gramm kann die Vitamin-C-Konzentration im Harn so weit ansteigen, dass die Messung verschiedener klinisch-chemischer Parameter (Glucose, Harnsäure, Kreatinin, anorganisches Phosphat) beeinträchtigt ist. Ebenso kann es nach Dosen in dieser Höhe zu falsch-negativen Ergebnissen bei versuchtem Nachweis von okkultem Blut im Stuhl kommen. Allgemein können chemische Nachweismethoden, die auf Farbreaktionen beruhen, beeinträchtigt werden. Es empfiehlt sich daher, vor der Durchführung solcher Tests mit der Vitamin-C-Zufuhr einige Tage auszusetzen.
Schwangerschaft
Der Vitamin-C-Bedarf ist während der Schwangerschaft und Stillzeit erhöht. Besteht ein Vitamin-C-Mangel, sollte dieser ausgeglichen werden. Die empfohlene Tagesdosis von Vitamin C in der Schwangerschaft beträgt 110 mg/Tag und in der Stillzeit 150 mg/Tag. Vitamin C wird in die Muttermilch sezerniert und passiert die Plazentaschranke, daher sollte diese empfohlene Dosierung nicht überschritten werden. Die Aufnahme größerer Mengen an Vitamin C während der Schwangerschaft kann zu einer erhöhten Bereitschaft für die Entwicklung von Vitamin-C-Mangelerscheinungen beim Neugeborenen führen.
Hinweise
Cevitol Kautabletten können in Ihrer Versandapotheke www.apotheke.at erworben werden.
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