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Ibuprofen

Ibuprofen wirkt gegen Fieber und ist entzündungshemmend. Die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten reichen von einer Wirksamkeit bei leichten und mittelstarken Schmerzen bis zur Linderung bei Beschwerden durch chronische Gelenkerkrankungen. Bestellen Sie für Ihre Hausapotheke Ibuprofen günstig und rezeptfrei bei apotheke.at.

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Mit Ibuprofen Schmerzen lindern


Inhaltsverzeichnis
  • Bei welchen Beschwerden kann ich Ibuprofen einnehmen?
  • Darf Ibuprofen in der Schwangerschaft eingenommen werden?
  • Risikoarmes Schmerzmittel in der Stillzeit
  • Wie wirkt Ibuprofen genau?
  • Wie schnell wirkt Ibuprofen?
  • Was ist bei der Anwendung zu beachten?

Bei welchen Beschwerden kann ich Ibuprofen einnehmen?

Ibuprofen: Gut geeignet bei Kopfschmerzen

Ibuprofen ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika und wurde eigentlich entwickelt, um Rheumapatienten Linderung zu verschaffen. Heute gilt der Wirkstoff weltweit als das am häufigsten eingesetzte Schmerzmittel: Er ist gut bekömmlich und lindert Schmerzen schnell, indem es die Bildung der Botenstoffe, sogenannte Prostaglandine, hemmt. Sie erhalten Ibuprofen Tabletten bis 500 mg rezeptfrei in unserer Online Apotheke.

Das sagen unsere Experten

„Bei Ibuprofen handelt es sich um ein sogenanntes NSAID (non-steroidal anti-inflammatory drugs). Das bedeutet: Ibuprofen ist ein schmerzlinderndes und auch entzündungshemmendes Medikament, enthält aber kein Cortison.

Im Gegensatz zu Paracetamol, das zwar eine schmerzlindernde und fiebersenkende, aber keine entzündungshemmende Wirkung hat, kann Ibuprofen bei allen Schmerzbildern eingesetzt werden, die mit einer Entzündung einhergehen. So kann es etwa bei Rheumatoider Arthritis sowie anderen entzündungsbedingten Schmerzen im Bereich der Knochen, Gelenke und Muskeln sowie bei einer akuten Mandel- oder Mittelohrentzündung und natürlich auch bei Kopfschmerzen eingesetzt werden."


Empfohlen wird Ibuprofen u. a. für verschiedene Arten von Kopfschmerzen:


Spannungskopfschmerzen

Ob Stress, Muskelverspannungen oder Schlafmangel – Spannungskopfschmerzen können vielfältige Ursachen haben.

Die Betroffenen erleben sie als drückenden und dumpfen Schmerz, der sich meist an Stirn und Schläfen äußert und beide Seiten des Kopfes symmetrisch befällt.

Bei leichten bis mäßigen Kopfschmerzen genügt zur Besserung meist eine Einzeldosis von 400 mg Ibuprofen, um die akuten Beschwerden einzudämmen. Manche Präparate arbeiten zusätzlich mit Koffein, um den schmerzlindernden Effekt bei Spannungskopfschmerzen zu verstärken.


Migräne

Hier erleben die Betroffenen pulsierende Schmerzen, die mit Übelkeit, Sehstörungen und Lichtempfindlichkeit einhergehen können. Für diese Schmerzen gibt es spezielle Migräne Tabletten, die gezielt auf die typischen Symptome ausgerichtet sind. Da Fachleute vermuten, die Ursache für Migräneattacken läge in einer neuro-vaskulären Entzündung, könnte sich auch die entzündungshemmende Wirkung von Ibuprofen positiv auswirken.

Um den schmerzlindernden Effekt zu beschleunigen, setzen spezielle Migränemittel zusätzlich zum Wirkstoff Ibuprofen die Aminosäure Lysin ein, wie zum Beispiel Dolormin Migräne bei Migräneattacken (30 Stk.).

Das sagen unsere Experten

„Ibuprofen ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Als Tablette, Kapsel, Saft, Zäpfchen oder auch als Salbe, die je nach Anwendungsgebiet oder Alter eingesetzt werden. Saft eignet sich zum Beispiel am besten für Kinder, Zäpfchen werden in der Regel zur Fiebersenkung verabreicht.

Während bei Tabletten und Kapseln die Wirkung etwas verzögert eintritt, wirkt die Salbe schneller, da sie direkt an der schmerzenden Stelle aufgetragen wird. Sie ist zudem weniger belastend für den Organismus, weshalb wir die Verwendung von Salbe vor allem bei akuten Muskelbeschwerden empfehlen.

Tabletten sollten stets mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden, da sie zu Begleiterscheinungen wie Sodbrennen, Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung führen können. Menschen mit empfindlichem Magen wird eine Einnahme nach dem Essen empfohlen."


Kopfschmerzen und Fieber bei Kindern mit Zäpfchen oder Saft lindern

Insbesondere Säuglinge und Kleinkinder sind häufig von Fieber betroffen – ihr Immunsystem ist noch nicht so ausgeprägt und reagiert auf Erreger deutlich stärker, als es bei Erwachsenen der Fall ist.

Während erhöhte Temperatur durchaus sinnvoll ist, weil sie das Immunsystem Ihres Kindes stärkt, kann es ab einer gewissen Dauer oder Höhe besser sein, fiebersenkende und schmerzstillende Maßnahmen zu ergreifen. Allerdings sollten Säuglinge und Kleinkinder keine Tabletten zur Einnahme bekommen, da die Gefahr, sich zu verschlucken und womöglich keine Luft mehr zu bekommen, zu groß ist. Aber auch größere Kinder empfinden es oft als unangenehm, Tabletten zu schlucken.

Für diesen Bedarf sollten Sie Ibuprofen Zäpfchen oder Saft in Ihrer Hausapotheke führen. Diese sind eingeteilt nach Alter und Gewicht, damit Sie immer die passende Dosierung haben.


Zahnschmerzen wirkungsvoll mit Ibuprofen lindern

Wenn Sie unter Zahnschmerzen leiden, erhalten Sie vom Arzt oder Apotheker häufig die Empfehlung für Ibuprofen als Schmerzmittel.

Dabei ist zu beachten: Eine Einzeldosis für die Selbstmedikation beträgt 400 mg und sollte maximal dreimal pro Tag eingenommen werden. Deckt diese Anwendung den Bedarf nicht ab, sollten Sie einen Arzt konsultieren beziehungsweise Ihre Zahnprobleme kurzfristig behandeln lassen. Nur durch Behandlung der Ursache verschwinden die Schmerzen wieder.


Schwellungen und Verletzungen mit einem Schmerzgel behandeln

Das Gewebshormon Prostaglandine ist nicht nur als Schmerz-Botenstoff bekannt, sondern auch an zahlreichen entzündlichen Prozessen im Körper beteiligt.

Wird die Entstehung von Prostaglandin gehemmt, werden auch die Entzündungen im Körper eingedämmt. Ibuprofen wirkt demnach auch gegen Schwellungen, Stauchungen, chronische und akute Entzündungen oder bei Zerrungen.

Besonders bewährt hat sich bei diesen Symptomen eine Salbe wie das Doc Ibuprofen Schmerzgel 5 % (150 g), da Sie sie gezielt auftragen können und sie den Organismus nicht unnötig belastet.

Ibuprofen als Schmerzgel zur lokalen Anwendung

Ibuprofen gibt es nicht nur als Tabletten, sondern auch als Salbe oder Gel zur äußerlichen Anwendung. Ein Ibuprofen Schmerzgel wird direkt auf die schmerzende Stelle aufgetragen und wirkt dort entzündungshemmend und schmerzlindernd. Diese lokale Anwendung ist besonders bei Muskel- und Gelenkschmerzen von Vorteil – zum Beispiel bei Rückenschmerzen oder Sportverletzungen – da der Wirkstoff gezielt am Ort des Geschehens wirkt. Zudem sind bei äußerlicher Anwendung weniger systemische Nebenwirkungen zu erwarten, was die Verträglichkeit erhöht.

Ibuprofen gegen Sportverletzungen

Bei Verstauchungen, Prellungen oder Zerrungen infolge von Sportverletzungen kommt es häufig zu Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen. Ibuprofen kann solche Beschwerden effektiv lindern. Durch die Einnahme von Ibuprofen 400mg werden die Schmerzen verringert und die Heilung unterstützt, indem der Wirkstoff entzündliche Schwellungen zum Abklingen bringt. Bei kleineren Verletzungen kann neben Ibuprofen Tabletten auch ein lokales Schmerzgel hilfreich sein, um den betroffenen Bereich gezielt zu behandeln, ohne den gesamten Organismus zu belasten.


Ein Schmerzmittel der Wahl bei Operationen

Vor und nach Operationen und zahnmedizinischen Eingriffen gilt Ibuprofen als Schmerzmittel der Wahl. Der Grund: Im Gegensatz zur beliebten Acetylsalicylsäure (ASS) fördert Ibuprofen nicht die Blutungsneigung. Darüber hinaus wirkt es antientzündlich und abschwellend, was bei der Heilung von Operationswunden förderlich sein kann.


Darf Ibuprofen in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Fachleute bewerten Ibuprofen in den ersten zwei Schwangerschaftsdritteln als geeignetes Schmerzmittel. Insbesondere zeigen Studien an Schwangeren im ersten Trimester, dass von einer Behandlung mit Ibuprofen kein erhöhtes Risiko für das Ungeborene ausgeht.

Dennoch sollten werdende Mütter Schmerzmittel nicht unkritisch in Eigenmedikation über mehrere Tage und Wochen anwenden. Besser ist es, bei Beschwerden, die eine Therapie mit Schmerzmitteln erfordern, mit dem behandelnden Frauenarzt Rücksprache zu halten.

Nach der 28. Schwangerschaftswoche beinhaltet die Therapie mit Ibuprofen das Risiko, dass sich beim Ungeborenen die Verbindung von Aorta und Lungenarterie vorzeitig schließt und es zu Schäden am Nierensystem des Fötus kommt. Daher wird empfohlen, dass Schwangere, die im dritten Trimester Ibuprofen einnehmen müssen oder versehentlich eingenommen haben, den Kreislauf ihres Ungeborenen per Doppler-Ultraschall kontrollieren lassen.

Im dritten Trimester besteht für Schwangere die Empfehlung, bei Bedarf alternativ Paracetamol gegen Schmerzen und Fieber einzunehmen. Bei diesem Wirkstoff wurden bisher keine Risiken für den Fötus beobachtet.


Risikoarmes Schmerzmittel in der Stillzeit

Laut den bislang vorliegenden Studienergebnissen birgt die Anwendung von Ibuprofen in der Stillzeit keine Gefahr für den Säugling. Bei Müttern, die den Wirkstoff einnahmen, wurden bisher keine Unverträglichkeiten für die Babys dokumentiert.

Als stillende Mutter sollten Sie die Anwendung dennoch mit ihrem Arzt besprechen, wenn sie Ibuprofen über mehrere Wochen regelmäßig einnehmen. So lassen sich potenzielle Risiken minimieren.


Wie wirkt Ibuprofen genau?

Ibuprofen hemmt im menschlichen Körper die beiden Enzyme Cyclooxygenase I (Cox-1) und Cyclooxygenase II (Cox-2), welche essenziell sind für die Produktion bestimmter entzündungsfördernder Hormone, den Prostaglandinen. Auf diese Weise wirkt Ibuprofen anti-entzündlich, schmerzlindernd und fiebersenkend.

Unterschied zwischen Ibuprofen und Paracetamol

Ibuprofen und Paracetamol zählen beide zu den gängigen rezeptfreien Schmerzmitteln, unterscheiden sich jedoch in ihrer Wirkweise. Ibuprofen wirkt nicht nur schmerzlindernd und fiebersenkend, sondern auch eindeutig entzündungshemmend. Paracetamol dagegen besitzt keine entzündungshemmende Wirkung, ist dafür aber oft besser für Magen und Kreislauf verträglich. Welches Mittel besser geeignet ist, hängt von der Art der Beschwerden ab: Bei entzündungsbedingten Schmerzen (etwa Sportverletzungen, Gelenkschmerzen oder Rückenschmerzen) wird häufig Ibuprofen bevorzugt. Handelt es sich hingegen um Kopfschmerzen, Zahnschmerzen oder Fieber ohne entzündliche Komponente, greift man oft zu Paracetamol. In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, beide Mittel im Wechsel anzuwenden – jedoch stets in Absprache mit einem Arzt oder Apotheker.


Wie schnell wirkt Ibuprofen?

Der Wirkstoff erreicht seinen Maximalspiegel im Blut des Anwenders nach etwa anderthalb Stunden. Wer Ibuprofen als Einzeldosis bei akuten Schmerzen einnimmt und schneller Erleichterung braucht, sollte ein Präparat mit Lysin wählen, das einen beschleunigten Wirkungseintritt verspricht.


Was ist bei der Anwendung zu beachten?

Die maximale Einzeldosis für Kinder ab 12 Jahre mit einem Körpergewicht über 40 kg sowie für Erwachsene liegt bei 400 mg. Diese Dosis darf man in der Eigenmedikation dreimal am Tag einnehmen, sodass sich die Höchstmenge von 1.200 mg ergibt. Kinder ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht über 20 kg dürfen in der Einzeldosis 200 mg Ibuprofen einnehmen und am Tag eine Höchstdosis von 600 mg erreichen.

Wichtig: Nach Einnahme der maximalen Einzeldosis sollten Sie bis zur nächsten Einnahme ein Intervall von mindestens 6 Stunden einhalten. So vermeiden Sie eine Überdosierung und entsprechende Komplikationen.


Generell sollten Sie Schmerzmittel der NSAR-Gruppe nicht länger als vier Tage in Eigenregie anwenden. Dauern die Beschwerden darüber hinaus an, ist es sicherer, wenn ein Arzt die weitere Therapie festsetzt und überwacht. Als Anwender sollten Sie stets darauf achten, rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen in der geringsten Dosierung und über die kürzeste Dauer zu nutzen, die für eine Besserung nötig sind, um das Risiko für Nebenwirkungen zu begrenzen.


Wann darf ich Ibuprofen nicht einnehmen?

  • Personen, die gegen den Wirkstoff oder die weiteren Bestandteile des Medikaments allergisch sind, sollten Ibuprofen nicht anwenden. Dasselbe gilt, falls in der Vorgeschichte bereits Asthma, Hautausschläge oder Schwellungen der Nasenschleimhaut als Reaktion auf Schmerzmittel der NSAR-Gruppe aufgetreten sind.

  • Patienten mit einem Magengeschwür oder einem Zwölffingerdarmgeschwür sollten Ibuprofen meiden. Ebenso Menschen, bei denen in der Vergangenheit Blutungen im Magen-Darm-Trakt oder Hirnblutungen aufgetreten sind – unter der Einnahme von Ibuprofen oder ohne Zusammenhang zu Schmerzmitteln.

  • Wenn eine Herzinsuffizienz oder eine Funktionsstörung von Leber oder Nieren vorliegt, sollte man Ibuprofen nicht in Selbstmedikation anwenden.

  • Ab der 20. Woche einer Schwangerschaft sollten Frauen Ibuprofen vermeiden und Paracetamol als Schmerzmittel der Wahl nutzen.

Welche Nebenwirkungen treten auf?

Ibuprofen gilt in empfohlener Dosierung als gut verträglich, dennoch sind mögliche Nebenwirkungen zu beachten. Relativ häufig bei etwa einem von zehn Anwendern löst Ibuprofen Nebenwirkungen im Verdauungstrakt aus, insbesondere bei empfindlichen Personen oder bei Einnahme auf nüchternen Magen. Daher empfiehlt es sich, Ibuprofen Tabletten möglichst nach einer Mahlzeit mit ausreichend Wasser einzunehmen. Häufig treten Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Verstopfung und Durchfall auf. In schweren Fällen kann es zu Magen- und Darmblutungen kommen, zu einer Bildung von Geschwüren oder sogar einer Perforation (Magendurchbruch). Daher sollten Anwender Ibuprofen akut absetzen und einen Arzt konsultieren, sobald sie starke Schmerzen im Oberbauch bemerken, Blut erbrechen oder Blut im Stuhl finden.

Personen, die unter einer chronischen Erkrankung des Magen-Darm-Trakts leiden (zum Beispiel Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn), bemerken bei der Einnahme von Ibuprofen gegebenenfalls eine Verschlimmerung ihrer Grundsymptomatik.

Patienten, bei denen bereits Magengeschwüre oder -blutungen in der Vergangenheit aufgetreten sind, sollten die Anwendung von Ibuprofen immer vorab mit ihrem Arzt besprechen. Dasselbe gilt für ältere Personen, die ein höheres Risiko für Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt tragen. In diesen Fällen kann die Behandlung mit Ibuprofen gegebenenfalls durch die Einnahme eines Magensäureblockers ergänzt werden, um die Gefahr zu reduzieren. Auch sollten ohne ärztlichen Rat nicht mehr als 3 x 400mg (also maximal 1200mg pro Tag) eingenommen werden. Halten Schmerzen länger an oder treten ungewöhnliche Symptome auf, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren.Bei kurzfristiger Anwendung hilft Ibuprofen verlässlich gegen Schmerzen und Entzündungen und wird von den meisten Menschen gut vertragen.


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