Produkthinweise
- Versandkostenfrei ab 29 EUR
- 4 EUR Rabatt für Newsletter-Anmeldung
- Cashback für jede Bestellung mit Kundenkonto
Downloads
Produktdetails
Anwendungsgebiet
- Das Arzneimittel ist ein Povidon-Iod-haltiges Antiseptikum (keimtötendes Mittel) zur antimikrobiellen Behandlung.
- Zur einmaligen Anwendung:
- Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z. B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen.
- Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung:
- Antiseptische Wundbehandlung (z. B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre), Verbrennungen, infizierte Hauterkrankungen.
- Hygienische und chirurgische Händedesinfektion.
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
75 mg Povidon iod
7.5 mg Iod
Natrium dihydrogenphosphat 2-Wasser Hilfstoff (+)
Natrium hydroxid Hilfstoff (+)
0.2 g Natrium iodat Hilfstoff (+)
Polidocanol 600 Hilfstoff (+)
Wasser, gereinigt Hilfstoff (+)
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Povidon-Iod oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer anderen bestehenden Schilddrüsenerkrankung leiden,
- wenn Sie an der sehr seltenen chronischen Hautentzündung Dermatitis herpetiformis Duhring erkrankt sind,
- wenn bei Ihnen eine Strahlentherapie der Schilddrüse mit Iod (Radioiodtherapie) geplant oder durchgeführt worden ist (bis zum Abschluss der Behandlung),
- bei sehr kleinen Frühgeborenen (Geburtsgewicht unter 1500 g)
Dosierung
- Wenden Sie das Präparat immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Desinfektion von Haut und Schleimhaut
- Tragen Sie unverdünntes Arzneimittel bis zur vollständigen Benetzung auf die zu behandelnde Stelle auf. Es ist notwendig, die Haut mit dem Arzneimittel feucht zu halten:
- Bei talgdrüsenarmer Haut:
- vor Injektionen und Punktionen 15 Sekunden
- vor Punktionen von Gelenken, Körperhöhlen und Hohlorganen sowie operativen Eingriffen mindestens 1 Minute (ggf. wiederholt auftragen)
- Bei talgdrüsenreicher Haut (z. B. Kopf, Brust, Bereich zwischen den Schulterblättern):
- jeweils mindestens 10 Minuten (mehrmals auftragen)
- Achtung: Bei der präoperativen Hautdesinfektion ist eine "Pfützenbildung" unter dem Patienten wegen möglicher Hautreizungen zu vermeiden.
- Wundbehandlung
- Zur antiseptischen Behandlung oberflächlicher Wunden und Verbrennungen das Arzneimittel unverdünnt auf die zu behandelnden Stellen auftragen.
- Händedesinfektion
- Wenden Sie das Arzneimittel unverdünnt an:
- Hygienische Händedesinfektion: 3 ml des Arzneimittels in die Hände einreiben. Nach einer Einwirkungszeit von 1 Minute Hände waschen.
- Chirurgische Händedesinfektion: 2 x 5 ml des Arzneimittels in die Hände einreiben über eine Einwirkungszeit von 5 Minuten. Die Hände müssen während der gesamten Einwirkungszeit durch das unverdünnte Präparat feucht gehalten werden.
- Wenden Sie das Arzneimittel unverdünnt an:
- Waschungen und Spülungen
- Für antiseptische Spülungen, Waschungen und Bäder kann das Präparat verdünnt werden. Als Richtwerte werden folgende Verdünnungen empfohlen:
- Spülungen im Rahmen der Wundbehandlung (z. B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre, Brand) und perioperativen Infektionsprophylaxe 1:2 bis 1:20
- Antiseptische Waschungen 1:2 bis 1:25, antiseptische Teilbäder ca. 1:25, antiseptische Vollbäder ca. 1:100
- Zur Verdünnung eignet sich normales Leitungswasser. Sofern angenäherte Isotonie erwünscht ist, können physiologische Kochsalzlösung oder Ringerlösung verwendet werden. Die Verdünnungen sind stets frisch herzustellen und alsbald zu verbrauchen.
- Hinweise:
- Zur Herstellung antiseptischer Vollbäder erst Wasser in die Wanne einlassen und danach die erforderliche Menge des Arzneimittels zugeben. Dadurch wird eine mögliche Gelbfärbung anderer Gegenstände durch die Entwicklung iodhaltiger Dämpfe vermieden.
- Die braune Farbe ist eine Eigenschaft des Präparates und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine weitgehende Entfärbung weist auf die Erschöpfung der Wirksamkeit des Präparates hin.
- Für antiseptische Spülungen, Waschungen und Bäder kann das Präparat verdünnt werden. Als Richtwerte werden folgende Verdünnungen empfohlen:
- Häufigkeit und Dauer der Anwendung
- Bei wiederholter Anwendung richtet sich die Häufigkeit und Dauer der Anwendung nach der vorliegenden Indikation.
- Das Arzneimittel kann ein- bis mehrmals täglich angewendet werden.
- Eine Wundbehandlung sollte so lange fortgeführt werden, wie noch Anzeichen einer Infektion oder einer deutlichen Infektionsgefährdung der Wundverhältnisse bestehen. Sollten sich nach einer mehrtägigen (2 bis 5 Tage) regelmäßigen Anwendung Ihre Beschwerden nicht gebessert haben oder sollten nach Abschluss der Behandlung erneut Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- kann dies der Haut oder Wunde nicht schaden. Entfernen Sie überschüssige Lösung außerhalb des zu behandelnden Bereiches mit einem sauberen Tuch, um eine Verschmutzung der Kleidung zu vermeiden. „Pfützen" unter dem Patienten aufnehmen und vollständig abtrocknen lassen.
- Das Präparat soll nur äußerlich angewendet werden. Nach versehentlicher Einnahme größerer Mengen ist unverzüglich ärztlicher Rat einzuholen, da es zu einer schweren Schilddrüsenfunktionsstörung kommen kann.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- setzen Sie die Behandlung entsprechend der angegebenen Dosierung fort.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- kann es zu einer Verschlechterung des Wundzustandes kommen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Einnahme
- Wenden Sie das Präparat immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Desinfektion von Haut und Schleimhaut
- Tragen Sie unverdünntes Arzneimittel bis zur vollständigen Benetzung auf die zu behandelnde Stelle auf. Es ist notwendig, die Haut mit dem Arzneimittel feucht zu halten:
- Bei talgdrüsenarmer Haut:
- vor Injektionen und Punktionen 15 Sekunden
- vor Punktionen von Gelenken, Körperhöhlen und Hohlorganen sowie operativen Eingriffen mindestens 1 Minute (ggf. wiederholt auftragen)
- Bei talgdrüsenreicher Haut (z. B. Kopf, Brust, Bereich zwischen den Schulterblättern):
- jeweils mindestens 10 Minuten (mehrmals auftragen)
- Achtung: Bei der präoperativen Hautdesinfektion ist eine "Pfützenbildung" unter dem Patienten wegen möglicher Hautreizungen zu vermeiden.
- Wundbehandlung
- Zur antiseptischen Behandlung oberflächlicher Wunden und Verbrennungen das Arzneimittel unverdünnt auf die zu behandelnden Stellen auftragen.
- Händedesinfektion
- Wenden Sie das Arzneimittel unverdünnt an:
- Hygienische Händedesinfektion: 3 ml des Arzneimittels in die Hände einreiben. Nach einer Einwirkungszeit von 1 Minute Hände waschen.
- Chirurgische Händedesinfektion: 2 x 5 ml des Arzneimittels in die Hände einreiben über eine Einwirkungszeit von 5 Minuten. Die Hände müssen während der gesamten Einwirkungszeit durch das unverdünnte Präparat feucht gehalten werden.
- Wenden Sie das Arzneimittel unverdünnt an:
- Waschungen und Spülungen
- Für antiseptische Spülungen, Waschungen und Bäder kann das Präparat verdünnt werden.
- Zur Verdünnung eignet sich normales Leitungswasser. Sofern angenäherte Isotonie erwünscht ist, können physiologische Kochsalzlösung oder Ringerlösung verwendet werden. Die Verdünnungen sind stets frisch herzustellen und alsbald zu verbrauchen.
- Hinweise:
- Zur Herstellung antiseptischer Vollbäder erst Wasser in die Wanne einlassen und danach die erforderliche Menge des Arzneimittels zugeben. Dadurch wird eine mögliche Gelbfärbung anderer Gegenstände durch die Entwicklung iodhaltiger Dämpfe vermieden.
- Die braune Farbe ist eine Eigenschaft des Präparates und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine weitgehende Entfärbung weist auf die Erschöpfung der Wirksamkeit des Präparates hin.
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden.
- Bei der präoperativen Hautdesinfektion ist eine "Pfützenbildung" unter dem Patienten wegen möglicher Hautreizungen zu vermeiden.
- Wenn Sie einen Kropf haben oder nach Schilddrüsenerkrankungen sollten Sie das Arzneimittel über längere Zeit und großflächig (z. B. über 10% der Körperoberfläche und länger als 14 Tage) nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes anwenden. Auch nach Beendigung der Therapie (bis zu 3 Monate) ist auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion (siehe unter "Nebenwirkungen") zu achten. Gegebenenfalls ist die Schilddrüsenfunktion zu überwachen.
- Bei gleichzeitiger Lithiumtherapie ist eine regelmäßige Anwendung des Präparats zu vermeiden (siehe "Wechselwirkungen").
- Beeinflussung diagnostischer Untersuchungen:
- Wegen der oxidierenden Wirkung des Wirkstoffes Povidon-Iod können unter der Behandlung mit diesem Präparat verschiedene Diagnostika falsch-positive Ergebnisse liefern (u. a. Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin).
- Durch Povidon-Iod kann die Iodaufnahme der Schilddrüse beeinflusst werden. Dies kann unter der Behandlung mit dem Präparat zu Störungen von diagnostischen Untersuchungen der Schilddrüse (Schilddrüsenszintigraphie, PBI-Bestimmung, Radioiod-Diagnostik) führen und eine geplante Radioiod-Therapie unmöglich machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte ein Abstand von mindestens 1 - 2 Wochen nach Absetzen der Behandlung mit dem Arzneimittel eingehalten werden.
- Kinder:
- Vermeiden Sie wiederholte Anwendung bei Neugeborenen. Nach Anwendung des Präparates ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion notwendig.
- Die zufällige Aufnahme durch den Säugling mit dem Mund muss unbedingt vermieden werden.
- Ältere Menschen:
- Bei älteren Menschen ist die Gefahr einer durch Iod ausgelösten Schilddrüsenüberfunktion erhöht. Sie sollten deshalb das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Bei älteren Patienten mit Kropf oder besonderer Veranlagung zu Schilddrüsenfunktionsstörungen sollte eine großflächige und längerfristige Anwendung des Arzneimittels nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes erfolgen. Gegebenenfalls ist die Schilddrüsenfunktion zu überwachen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden.
Schwangerschaft
- Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist das Arzneimittel nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt anzuwenden. In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion beim Kind erforderlich.
- Stillzeit
- Die zufällige Aufnahme des Arzneimittels durch den Säugling mit dem Mund an der Brust der stillenden Mutter muss unbedingt vermieden werden.
Hinweise
Braunol Schleimhautantiseptikum können in Ihrer Versandapotheke www.apotheke.at erworben werden.
Sonstiges
- Verdünnungen sind stets frisch herzustellen und alsbald zu verbrauchen.
- Die Braunfärbung von Povidon-Iod ist eine Eigenschaft des Arzneimittels und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine weitgehende Entfärbung weist auf die Erschöpfung der Wirksamkeit des Arzneimittels hin.
Therapieüberwachung/Kontrollmaßnahmen:
- Nach Anwendung des Arzneimittels ist bei Säuglingen und Kleinkindern eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion angezeigt. Im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfuktion durchzuführen.
Beeinflussung von Laborparametern.
- Wegen der oxidierenden Wirkung des Wirkstoffes können unter der Behandlung mit dem Arzneimittel verschiedene Untersuchungsmittel falsch-positive Ergebnisse liefern (u.a. Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin).
- Unter der Anwendung des Arzneimittels kann die Iodaufnahme der Schilddrüse herabgesetzt sein. Dies kann zu Störungen der Schilddrüsenszintigraphie, der PBI(protein-bound-iodine)-Bestimmung und der Radio-Iod-Diagnostik führen und eine geplante Radio-Iod-Behanlung unmöglich machen.
Inkompatibilitäten:
- Der Wirkstoff verträgt sich nicht mit reduzierenden Substanzen, Alkaloidsalzen, Gerbsäure, Salicylsäure, Silber-, Quecksilber- und Wismutsalzen, Taurolidin, Wasserstoffperoxid.