Zum Inhalt springen
Filter

Kortison Nasenspray

In Deutschland sind viele Menschen von saisonalen Allergien, Heuschnupfen oder einer Sinusitis betroffen. Typische Beschwerden wie häufiges Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase sowie gereizte, tränende Augen schränken den Alltag oft deutlich ein. Auch Hausstaub oder Tierhaare können ähnliche Reaktionen auslösen. Kortisonhaltige Nasensprays können hier rasch Abhilfe schaffen und die Symptome effektiv lindern. Entdecken Sie in unserem Sortiment das passende Kortison-Nasenspray für Ihre Bedürfnisse.

Mehr zu „Kortison Nasenspray" lesen

Alle Produkte zu Kortison Nasenspray

Heuschnupfen gezielt lindern mit apotheke.at


Inhaltsverzeichnis
  • Kortison-Nasenspray zur Symptomlinderung bei Heuschnupfen
  • Glucocorticoide – was steckt dahinter und wie wirken sie?
  • Wann ist Kortison-Nasenspray ohne Rezept erhältlich?
  • Mögliche Nebenwirkungen im Überblick
  • Richtige Anwendung von Kortison-Nasenspray
  • Wer sollte vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen?

Kortison-Nasenspray hilft bei Heuschnupfen-Beschwerden

Vor allem in den warmen Monaten des Jahres treten bei vielen Menschen typische Allergiesymptome auf: Die Nase juckt, schwillt an und fühlt sich dauerhaft verstopft an. Hinzu kommen wiederholtes Niesen sowie gerötete und tränende Augen, die den Alltag erheblich beeinträchtigen können.

Rund 12 Millionen Menschen in Deutschland sind von Heuschnupfen betroffen – entsprechend groß ist der Bedarf an wirksamen Behandlungsmöglichkeiten. Doch was geschieht bei einer Pollenallergie eigentlich im Körper?


Allergische Reaktion des Immunsystems – warum Kortison unterstützen kann

Reagiert das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen, stuft es diese fälschlicherweise als Gefahr ein. In der Folge wird eine Entzündungsreaktion ausgelöst. Dabei setzen körpereigene Botenstoffe wie Histamin und Prostaglandine Prozesse in Gang, die die Blutgefäße erweitern und durchlässiger machen.

In der Nase führt dies dazu, dass die Schleimhäute anschwellen und vermehrt Sekret produzieren, um die Allergene abzutransportieren. Der typische Niesreiz unterstützt diesen Vorgang zusätzlich. Wirkstoffe wie Kortison oder Antihistaminika setzen hier an, indem sie die überschießende Immunreaktion dämpfen und so die Beschwerden reduzieren.


Kortison-Nasenspray bei allergischer Rhinitis

Heuschnupfen wird medizinisch als allergische Rhinitis bezeichnet – also als entzündliche Reaktion der Nasenschleimhaut auf Allergene. Neben Pollen können auch andere Auslöser wie Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze oder Duftstoffe ähnliche Symptome hervorrufen.

Typischerweise treten kurz nach dem Kontakt mit dem Allergen folgende Beschwerden auf:

  • häufiges Niesen
  • juckende, verstopfte oder laufende Nase
  • Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlaf- oder Konzentrationsstörungen

Auch in diesen Fällen kann ein Kortison-Nasenspray entzündungshemmend wirken und zur Linderung der Symptome beitragen.


Eignet sich Kortison-Nasenspray bei einer Erkältung?

Kortisonhaltige Nasensprays sind primär für chronisch-entzündliche Erkrankungen der Nasenschleimhaut wie allergische Rhinitis oder Nasenpolypen vorgesehen. Bei einer klassischen Erkältung, die meist durch Viren ausgelöst wird, sind sie nicht die erste Wahl. Hier kommen in der Regel abschwellende Nasensprays mit Wirkstoffen wie Xylometazolin oder Oxymetazolin zum Einsatz.


Fachkreise weisen darauf hin, dass Kortison-Nasensprays zudem das Risiko verringern können, dass sich allergische Beschwerden auf die unteren Atemwege ausweiten („Etagenwechsel“) und sich daraus ein allergisches Asthma entwickelt.


Wann ist Kortison-Nasenspray rezeptfrei erhältlich?

Viele kortisonhaltige Nasensprays unterliegen grundsätzlich der Verschreibungspflicht. Für Erwachsene ab 18 Jahren sind jedoch bestimmte Präparate auch rezeptfrei in Apotheken erhältlich – vorausgesetzt, es liegt bereits eine ärztlich bestätigte Diagnose einer allergischen Rhinitis vor.

Diese Präparate sind üblicherweise für die einmal tägliche Anwendung vorgesehen und auf eine maximale Tagesdosis von 200 μg ausgelegt.


Kortison-Nasenspray bei Nebenhöhlenentzündung

Bei einer Sinusitis stehen zunächst Maßnahmen zur Schleimlösung, Nasenspülungen und gegebenenfalls Schmerzmittel im Vordergrund. Ein Kortison-Nasenspray kann ergänzend sinnvoll sein, insbesondere wenn eine allergische Komponente oder eine starke Schleimhautschwellung vorliegt. Dadurch kann der Abfluss von Sekret erleichtert werden. Unterstützend wirken auch Produkte gegen Nebenhöhlenentzündung sowie Salzsprays und Nasenduschen.


Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Viele Menschen stehen Kortisonpräparaten kritisch gegenüber, da systemische Kortisontherapien mit bekannten Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen, Bluthochdruck oder erhöhter Infektanfälligkeit verbunden sein können.

Diese Risiken sind bei der Anwendung von Kortison-Nasenspray jedoch deutlich geringer.


Warum systemische Nebenwirkungen kaum auftreten

Die in Nasensprays enthaltenen Glucocorticoide wirken überwiegend lokal an der Nasenschleimhaut. Nur sehr geringe Mengen gelangen in den Blutkreislauf, weshalb typische systemische Nebenwirkungen in der Regel nicht zu erwarten sind. Dennoch unterscheiden sich einzelne Wirkstoffe in ihrer Wirkstärke und ihrem Nebenwirkungsprofil.

Als gut verträglich gilt beispielsweise Momekort 50 μg/Sprühstoß Nasenspray für Erwachsene (18 g).


Erhöht Kortison-Nasenspray die Infektanfälligkeit?

Kortison wirkt entzündungshemmend, indem es Immunreaktionen abschwächt. Bei lokal angewendetem Kortison-Nasenspray sehen Fachleute jedoch kein erhöhtes Risiko für Infekte. Liegt bereits eine lokale Infektion der Nasenschleimhaut – etwa durch Pilze oder Herpesviren – vor, sollte auf die Anwendung verzichtet und zuvor ärztlicher Rat eingeholt werden.


Einfluss auf den Augeninnendruck

Ein Zusammenhang zwischen Kortison-Nasenspray und einem erhöhten Augeninnendruck konnte bislang wissenschaftlich nicht belegt werden. Personen mit bekanntem Glaukom oder erhöhtem Augeninnendruck sollten bei längerer Anwendung dennoch regelmäßige Kontrollen durchführen lassen.


Was tun bei Nasenbluten?

Bei längerer Anwendung kann es in Einzelfällen zu leichtem Nasenbluten kommen. Dieses ist meist harmlos. Folgende Maßnahmen haben sich bewährt:

  1. Aufrecht hinsetzen und den Kopf leicht nach vorne neigen.
  2. Nasenflügel für etwa fünf Minuten zusammendrücken.
  3. Ein Kühlpack in den Nacken legen.
  4. Keine Watte oder Taschentücher in die Nase einführen.
  5. Hält die Blutung länger als 20 Minuten an, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Schädigt Kortison-Nasenspray die Nasenschleimhaut?

Langzeitstudien konnten bislang keine schädigenden Veränderungen der Nasenschleimhaut oder der Nasenscheidewand nachweisen – selbst bei mehrjähriger Anwendung.


Muss Kortison-Nasenspray ausgeschlichen werden?

Im Gegensatz zu hochdosierten Kortisontabletten ist ein Ausschleichen bei Kortison-Nasenspray nicht erforderlich, da die Wirkstoffe den körpereigenen Cortisolhaushalt nicht relevant beeinflussen.


Worauf Sie bei der Anwendung achten sollten

Die beste Wirkung entfaltet Kortison-Nasenspray bei regelmäßiger Anwendung während der Allergiesaison. Je nach Präparat erfolgt die Anwendung ein- oder zweimal täglich in beide Nasenlöcher.

So wenden Sie das Spray richtig an:

  1. Nase gründlich schnäuzen.
  2. Flasche schütteln und Schutzkappe entfernen.
  3. Kopf leicht nach vorne neigen.
  4. Düse seitlich in das Nasenloch einführen.
  5. Während des Sprühstoßes durch die Nase einatmen.
  6. Vorgang am anderen Nasenloch wiederholen.

Was tun, wenn keine Besserung eintritt?

Treten nach etwa einer Woche keine Verbesserungen auf, sollte das Spray abgesetzt und das weitere Vorgehen ärztlich besprochen werden. Zu beachten ist, dass die volle Wirkung mancher Glucocorticoide erst nach 24–36 Stunden einsetzt.

Kurzzeitig können zusätzlich Antihistaminika wie Livocab direkt Kombi – Augentropfen & Nasenspray eingesetzt werden. Eine dauerhafte Kombination bringt laut Fachmeinung jedoch keinen zusätzlichen Nutzen.


Wer sollte Kortison-Nasenspray nur nach Rücksprache anwenden?

Schwangere und Stillende sollten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen, um Nutzen und Risiken individuell abzuwägen.

Für Kinder und Jugendliche sind rezeptfreie Kortison-Nasensprays nicht zugelassen. Innerhalb der Familie sollten die Präparate daher nicht weitergegeben werden. Speziell für junge Patient:innen stehen geeignete Alternativen zur Verfügung, die ärztlich verordnet werden müssen. Weitere Informationen finden Sie unter Nasensprays für Kinder.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2025

Mehr Kategorien im Shop

{* Filter characteristic icons (Eigenschaften) *} {* Pflanzlich (herbal/leaf) *} {* Homöopathisch (homeopathic bottle with globules) *} {* Monopräparat (single ingredient - two pills/circles) *} {* Lightbulb icon for tips/hints *} {* Thumb up icon for helpful reviews *} {* Thumb down icon for not helpful reviews *} {* Barcode icon for PZN display *} {* Euro sign icon for base price display *} {* Copyright icon for brand display *} {* Industry/factory icon for manufacturer display *} {* Pills icon for dosage form display (alternate version) *} {* File PDF icon for download links *} {* Paw icon *} {* Exclamation icon *} {* Bug icon *} {* Snowflake icon *} {* Replacement product banner icon *} {* Health insurance / savings card icon (subscription benefits) *} {* Cycle / refresh arrows icon (subscription delivery interval) *}