Laxoberal Tropfen (2x50 ml): Produkt-Highlights
- Effektive Linderung von Verstopfung und unterstützen die Darmtätigkeit
- Die Tropfen wirken gezielt im Dickdarm, regen die natürliche Darmbewegung an und erweichen den Stuhl
- Die Dosierung der Tropfen kann individuell angepasst werden (10-18 Tropfen für Erwachsene)
- Gut verträglich und für Erwachsene sowie Kinder ab 4 Jahren
Informationen
Pflichttext:
Laxoberal® Abführ-Tropfen, Laxoberal® Abführ-Tabletten
Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Anwendungsgebiet: Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Warnhinweis: Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal® ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Enthält Sorbitol (Abführ-Tropfen), enthält Lactose (Abführ-Tabletten). Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
A. Nattermann & Cie. GmbH, Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main.
Stand: Juli 2022
Produktdetails
Anwendungsgebiet
Im Laufe des Lebens durchläuft der Körper immer wieder Veränderungen, wovon auch häufig der Magen-Darm-Trakt betroffen ist. Bei einer erschwerten Verdauung können Laxoberal Tropfen schonend, jedoch wirkungsvoll helfen - ungeachtet dessen, ob deren Ursache in den Hormonveränderungen im Alter, einer Schwangerschaft oder der Menopause, in neuen Essgewohnheiten oder ganz woanders liegt.
Wirkungsweise
Der in Laxoberal Tropfen enthaltene Wirkstoff Natriumpicosulfat entfaltet seine Wirkung genau dort, wo die Verstopfung gelöst werden soll: im Dickdarm. Das Beste: Die Tropfen lassen sich sehr leicht dosieren – ganz nach dem persönlichen Bedarf und der Stärke der Beschwerden. Ihre Wirkung setzt nach etwa 10 bis 12 Stunden ein – planbar und gut verträglich.
Häufig gestellte Fragen:
1. Soll ich Laxoberal® jeden Tag einnehmen?
Antwort: Das ist normalerweise nicht notwendig. Eine Einnahme alle 2 bis 3 Tage kann ausreichend sein. Nach erfolgreicher Anwendung von Laxoberal® ist der Enddarm ausreichend entleert. In der Regel dauert es dann zwei bis drei Tage, bis er wieder so weit gefüllt ist, dass der natürliche Stuhldrang ausgelöst wird.
Wichtig zu wissen: Die Stuhlgewohnheiten können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Alles zwischen dreimal täglich und dreimal pro Woche kann als normal gelten.
Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal® ohne ärztlichen Rat nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, damit die Ursache der Verstopfung abgeklärt werden kann.
2. Kann Laxoberal® die Wirkung der Antibabypille beeinflussen?
Antwort: Die Wirksamkeit oraler Verhütungsmittel wird bei bestimmungsgemäßer Einnahme von Laxoberal® nicht beeinflusst. Es sind keine Wechselwirkungen zwischen Natriumpicosulfat und hormonellen Kontrazeptiva bekannt. Bei Auftreten von Erbrechen oder schwerem Durchfall kann die Aufnahme oraler Kontrazeptiva jedoch beeinträchtigt sein.
3. Hilft Laxoberal® beim Abnehmen?
Antwort: Nein. Laxoberal® wird zur Behandlung von Verstopfung angewendet und wirkt nur im Dickdarm, also dort, wo Verstopfung entsteht. Zu diesem Zeitpunkt hat der Körper verwertbare Nährstoffe und Kalorien aus der Nahrung bereits im Dünndarm aufgenommen.
4. Werde ich körperlich abhängig von Laxoberal®?
Antwort: Nein. Laxoberal® macht nicht abhängig. Der Wirkstoff Natriumpicosulfat wirkt gezielt im Dickdarm und passiert nicht die Blut-Hirn Schranke, wie es bei abhängig machenden Substanzen der Fall wäre.
Wichtig ist: Laxoberal® sollte ohne vorherige ärztliche Rücksprache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, damit die Ursache der Verstopfung abgeklärt werden kann.
5. Darf ich Laxoberal® in der Schwangerschaft einnehmen?
Antwort: Etwa jede zweite Frau erlebt während der Schwangerschaft in unterschiedlichem Ausmaß Verstopfung. Da Arzneimittel jeglicher Art während der Schwangerschaft nur sehr vorsichtig angewendet werden sollten, sollte grundsätzlich eine vertraute Ärztin oder ein vertrauter Arzt über eine geeignete Behandlung der Verstopfung entscheiden. Aus Sicherheitsgründen sollte auf die Anwendung von Laxoberal® während der Schwangerschaft möglichst verzichtet werden.
Während der Stillzeit kann Laxoberal® angewendet werden, da der Wirkstoff nicht in die Muttermilch übergeht.
6. Was passiert, wenn ich zu viel Laxoberal® eingenommen habe?
Antwort: Eine Überdosierung von Laxoberal® kann zu Durchfall und Bauchbeschwerden wie Bauchkrämpfen führen.
Wenn du mehr als die empfohlene Dosis eingenommen hast, wende dich an deinen Arzt oder Apotheker. Weitere Informationen findest du in der Packungsbeilage.
7. Kann es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geben?
Die gleichzeitige Einnahme von Antibiotika, also Arzneimitteln zur Behandlung bakterieller Infektionen, kann zum Verlust der abführenden Wirkung von Laxoberal® kommen.
Antwort: Bei übermäßigem Gebrauch von Laxoberal® Abführ-Tropfen besteht das Risiko eines Ungleichgewichtes von Kalium und anderen Salzen im Blut. Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel (z. B. harntreibende Mittel (Diuretika) oder Hormone der Nebennierenrinde (Kortikosteroide)) kann dieses Risiko erhöht sein. Dies kann zu Störungen der Herzfunktion und Muskelschwäche führen und die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln zur Stärkung der Herzfunktion (herzwirksame Glykoside) erhöhen.
8. Dürfen Kinder Laxoberal® einnehmen?
Antwort: Ja, Laxoberal® kann bei Kindern ab 4 Jahren angewendet werden.
9. Wie lange sind die Tropfen nach dem Öffnen der Flasche verwendbar?
Antwort: Nach dem Öffnen kannst du die Tropfen bis zu ein Jahr lang verwenden.
10. Sollte ich bei Verstopfung zum Arzt gehen?
Antwort: Grundsätzlich ist es sinnvoll, Verstopfung zumindest einmal ärztlich abklären zu lassen. Wenn keine zugrunde liegende Erkrankung festgestellt wird, können Abführmittel wie Laxoberal® bei bestimmungsgemäßer Anwendung, nach Anraten des Arztes, auch längerfristig angewendet werden.
Bitte hole unverzüglich ärztlichen Rat ein, wenn du Blut im Stuhl bemerkst, Schmerzen beim Stuhlgang hast, die Verstopfung länger anhält oder zusätzliche Beschwerden wie Fieber, Übelkeit oder Erbrechen auftreten.
11. Warum bin ich verstopft, obwohl ich mich gesund ernähre und bewege?
Antwort: In vielen Fällen lässt sich nicht genau sagen, warum Verstopfung entsteht. Oft ist es ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren. Ein gesunder Lebensstil ist immer ein wichtiger erster Schritt. Trotzdem kann Verstopfung bei manchen Menschen weiterhin bestehen, auch wenn sie ausreichend trinken, ballaststoffreich essen und sich regelmäßig bewegen.
12. Ab wann spricht man eigentlich von Verstopfung?
Antwort: Ob man von Verstopfung spricht, hängt nicht nur davon ab, wie oft du Stuhlgang hast. Auch die Menge, die Beschaffenheit des Stuhls, starkes Pressen oder Schmerzen beim Stuhlgang spielen eine Rolle. Ein Selbsttest oder ein Stuhltagebuch kann dir helfen, deine Beschwerden besser einzuordnen. Wenn die Beschwerden länger als drei Monate bestehen, spricht man von chronischer Verstopfung.
13. Können Hormone Verstopfung hervorrufen?
Antwort: Ja, es gibt einen Zusammenhang zwischen Hormonen, besonders Progesteron, und der Verdauung. Hormonelle Veränderungen, zum Beispiel während der Schwangerschaft, Stillzeit, Menstruation oder Menopause, können die Darmaktivität verlangsamen und zu Verstopfung führen.
14. Kann mein Körper „vergiften“, wenn ich zu lange keinen Stuhlgang habe?
Antwort: Nein. Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, für den es keine wissenschaftliche Grundlage gibt.
15. Was sind verschiedene Arten von Abführmitteln?
Antwort: Es gibt verschiedene Gruppen von Mitteln, um die Darmtätigkeit zu unterstützen. Sie unterscheiden sich mehr oder weniger stark in der Art und Weise, wie sie die Darmtätigkeit anregen.
Generell gilt: Abführmittel können bei bestimmungsgemäßem Gebrauch eine gut verträgliche Möglichkeit sein, den Darm in Schwung zu bringen, um wieder leichten und regelmäßigen Stuhlgang zu erreichen. Bestimmungsgemäßer Gebrauch bedeutet, dass die niedrigste Dosierung gewählt wird, bei der ein weich-geformter Stuhl erreicht wird.
Anregende Abführmittel: Stimulierende Abführmittel, zu denen auch der Laxoberal Wirkstoff Natriumpicosulfat gehört, haben ein duales Wirkprinzip. Zum einen erhöhen sie den Flüssigkeitsgehalt im Darm und verbessern dadurch die Stuhlkonsistenz. Zum anderen regen sie die natürliche Eigenbewegung des Darms an. Dieses Zusammenspiel aktiviert die Darmtätigkeit, erleichtert den Stuhlgang und hat sich in klinischen Studien als wirksam und sicher erwiesen. So kommt die Verdauung in Schwung.
Abführzäpfchen: Medizinische Zäpfchen sind eine zuverlässige und sehr schnell wirkende Form der stimulierenden Abführmittel. Sie enthalten Bisacodyl oder Glycerin und werden direkt in den Enddarm eingeführt. Dort fördern sie den Stuhlgang, indem sie den Flüssigkeitsgehalt des Stuhls erhöhen und die Darmtätigkeit anregen. Auf diese Weise fördern sie den Stuhlgang innerhalb weniger Minuten.
Osmotische / stuhlaufweichende Abführmittel: Osmotische Abführmittel oder Stuhlweichmacher unterstützen den Körper beim Stuhlgang, indem sie die Flüssigkeitsaufnahme im Dickdarm reduzieren. Diese Präparate enthalten Substanzen (z.B. Macrogol), welche den Körper beim Stuhlgang unterstützen, indem sie Wasser im Darm binden und dadurch den Flüssigkeitsgehalt des Stuhls erhöhen. Dadurch wird der Stuhl aufgeweicht, sodass der Stuhlgang leichter und angenehmer wird.
Ballaststoffe zur Ergänzung: Zusätzliche Ballaststoffe erhöhen das Stuhlvolumen. Der Stuhl wird weicher und lässt sich leichter ausscheiden. Sie gehören zu den allgemeinen Maßnahmen der Leitlinie bei chronischer Obstipation, reichen bei bereits bestehender Verstopfung jedoch häufig nicht allein aus.
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
Laxoberal Tropfen enthält:
Der Wirkstoff ist Natriumpicosulfat.
1 ml Lösung (ca. 14 Tropfen) enthält 7,78 mg
Natriumpicosulfat-Monohydrat (entspricht 7,5 mg
Natriumpicosulfat)
Die sonstigen Bestandteile sind:
Natriumbenzoat, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht
kristallisierend), Natriumcitrat-Dihydrat, Citronensäure-Monohydrat, gereinigtes Wasser.
Gegenanzeigen
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einen der oben genannten Inhaltsstoffe sollte das Produkt nicht angewendet werden.
Dosierung
Anwendungsempfehlung von Laxoberal Tropfen :
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Einzeldosis für Erwachsene:
10 - 18 Tropfen (entspricht 5 - 10 mg Natriumpicosulfat)
Kinder ab 4 Jahren nehmen eine Einzeldosis von 5 - 9 Tropfen (entspricht 2,5 - 5 mg Natriumpicosulfat) ein.
Es wird empfohlen, mit der niedrigsten Dosierung zu beginnen. Die Dosis kann bis zur maximal
empfohlenen Dosis angepasst werden, um regelmäßigen Stuhlgang zu ermöglichen. Die Tageshöchstdosis von 18 Tropfen (für Erwachsene) bzw. von 9 Tropfen (für Kinder ab
4 Jahren) sollte nicht überschritten werden.
Laxoberal Tropfen werden am besten abends eingenommen. Die Einnahme kann mit oder
ohne Flüssigkeit erfolgen. Die abführende Wirkung tritt normalerweise nach 10 - 12 Stunden ein.
Beachten Sie bitte die Dauer bis zum Wirkeintritt und versuchen Sie nicht, durch starkes Pressen einen Stuhlgang zu erzwingen.
Flasche zum Tropfen mit dem Tropfer nach unten senkrecht halten (Abb.).
Nicht schütteln!
Wenn der Tropfvorgang nicht sofort beginnt, bitte leicht auf den Flaschenboden klopfen.
Einnahme
- Das Präparat wird am besten abends eingenommen. Die Einnahme kann mit und ohne Flüssigkeit erfolgen. Die abführende Wirkung tritt normalerweise nach 10 - 12 Stunden ein.
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Wenn Ihre Beschwerden spontan aufgetreten sind, länger andauern und/oder von Symptomen wie Blut im Stuhl oder Fieber begleitet werden, sollten Sie sich vor Beginn einer Behandlung mit dem Präparat von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn Störungen bzw. Beeinträchtigungen des Stuhlgangs können Anzeichen einer ernsten Erkrankung sein.
- Das Arzneimittel sollte ohne vorherige ärztliche Abklärung nicht ununterbrochen täglich oder über längere Zeiträume eingenommen werden.
- Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht um abzunehmen. Die Tropfen reduzieren nicht die Kalorienaufnahme im Darm und können schwerwiegende unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Abführmittel (stimulierende Laxanzien), einschließlich diesen Tropfen, tragen nicht zur Gewichtsabnahme bei.
- Wenn die Tropfen abgesetzt werden, kann es zum Wiederauftreten der Symptome kommen. Nach langfristiger Anwendung bei chronischer Verstopfung kann das Wiederauftreten der Symptome auch mit einer Verschlimmerung der Verstopfung verbunden sein.
- Bei Patienten, die das Präparat eingenommen haben, wurde über Schwindelanfälle und kurzzeitige Anfälle von Bewusstlosigkeit (Synkopen) berichtet. Nach den entsprechenden Fallberichten handelt es sich dabei vermutlich um Synkopen, die entweder auf den Abführvorgang an sich, auf das Pressen oder auf Kreislaufreaktionen aufgrund von Unterleibsschmerzen zurückgehen.
- Kinder
- Das Arzneimittel sollte bei Kindern unter 4 Jahren nicht angewendet werden.
- Bitte wenden Sie das Präparat bei Ihrem Kind erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt an, wenn Ihnen bekannt ist, dass Ihr Kind unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leidet.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Bei der Anwendung von dem Arzneimittel in der vorgesehenen Dosierung ist normalerweise keine Beeinträchtigung zu erwarten. Sollten aber dennoch Symptome wie Schwindel, kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope) oder Bauchkrämpfe auftreten, dann kann die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.
Schwangerschaft
- Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Es liegen keine aussagekräftigen klinischen Studien zur Anwendung in der Schwangerschaft vor. Auf eine Anwendung in der Schwangerschaft sollte möglichst verzichtet werden.
- Stillzeit
- Es hat sich gezeigt, dass der Wirkstoff nicht in die Muttermilch übertritt. Das Präparat kann daher während der Stillzeit angewendet werden.
Hinweise
Laxoberal Tropfen können in Ihrer Versandapotheke www.apotheke.at erworben werden.
Laxoberal Tropfen (2x50 ml): erfahrungen
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