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Neuralgin extra Ibu-Lysinat (20 stk)

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PZN: 09042974

Originalprodukt von Dr.R.PFLEGER GmbH
Marke: Neuralgin

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  • effektive Schmerzbekämpfung
  • besonders bei Spannungskopfschmerz geeignet
  • schnellere Wirkung durch körpereigenes Lysinsalz
  • einfach zu schlucken
  • gut verträglich

Anwendungsgebiet von Neuralgin extra Ibu-Lysinat (Packungsgröße: 20 stk)

Neuralgin extra Ibu-Lysinat (Packungsgröße: 20 stk) sind die schnelle Hilfe bei leichten bis mäßig starken Schmerzen (Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen) und bei Fieber. Neuralgin extra Ibu-Lysinat (Packungsgröße: 20 stk) wirken extra schnell, helfen besonders effektiv und sind allgemein gut verträglich.

Wirkungsweise von Neuralgin extra Ibu-Lysinat (Packungsgröße: 20 stk)

Der Wirkstoff Ibuprofen gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und ist als solcher in der Lage entzündungsbedingte Schmerzen, Schwellungen und Fieber zu reduzieren. Seine Wirkung beruht auf der Hemmung der Prostaglandin-Synthese. Prostaglandine sind körpereigene Botenstoffe, die u.a. Schmerz- und Entzündungsreaktionen vermitteln. In Verbindung mit der Aminosäure Lysin (als Lysinat) kann Ibuprofen von unserem Körper schneller aufgenommen werden. Somit erfolgt auch der Wirkungseintritt schneller als bei herkömmlichen Ibuprofenpräparaten.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

Neuralgin extra Ibu-Lysinat (Packungsgröße: 20 stk) enthalten

als wirksamen Bestandteil:
  • 683,47 mg Ibuprofen-Lysinsalz (entspricht 400 mg Ibuprofen)
als sonstige Bestandteile:
  • mikrokristalline Cellulose, Macrogol 300, Magnesiumdistearat, Poly(vinylalkohol), hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid

Gegenanzeigen

Neuralgin extra Ibu-Lysinat (Packungsgröße: 20 stk) darf nicht angewendet werden bei:
  • bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der oben genannten Inhaltsstoffe
  • bekannten Reaktionen von Bronchospasmen, Asthma, Rhinitis oder Urtikaria nach der Einnahme von ASS oder anderen NSAR in der Vergangenheit
  • ungeklärten Blutbildstörungen
  • bestehenden oder wiederholt aufgetretenen peptischen Ulzera oder Hämorraghien
  • gastrointestinale Blutungen oder Perforationen im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR
  • zerebrovaskuläre oder andere aktive Blutungen
  • schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
  • schwerer Herzinsuffiziens
Während der Schwangerschaft und bei Kindern unter 6 Jahren sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden. Vor der Anwendung in der Stillzeit ist ein Arzt zu konsultieren.

Dosierung

Ibuprofen wird bei Kindern und Jugendlichen in Abhängigkeit von Alter und Körpergewicht dosiert. In der Regel gilt: 7-10 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis und max. 30 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis. Soweit nicht anders verordnet, nehmen Sie die Neuralgin extra Ibu-Lysinat (Packungsgröße: 20 stk) wie folgt ein:
  • Kinder von 6-9 Jahren (20-29 kg Körpergewicht): 1/2 Tablette bis zu 3x täglich
  • Kinder von 10-12 Jahren (30-43 kg Körpergewicht): 1/2 Tablette 3-4x täglich
  • Kinder von 13-14 Jahren (44-52 kg Körpergewicht): 1/2-1 Tablette 2-3x täglich (max. 2 1/2 Tabletten pro Tag)
  • Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene: 1/2-1 Tablette 3-4x täglich (max. 3 Tabletten pro Tag)
Das Dosierungsintervall liegt bei 6 Stunden. Neuralgin extra Ibu-Lysinat (Packungsgröße: 20 stk) sollten während oder nach den Mahlzeiten mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) eingenommen werden.

Einnahme

  • Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein.
  • Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, die Tabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Einnahme des Präparates mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer (Cyclooxigenase-2-Hemmer), sollte vermieden werden.
      • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum eingenommen wird.
      • Ältere Patienten:
        • Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):
        • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
      • Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit magenschleimhautschützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
      • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.
      • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
      • Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit dem Präparat zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
      • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Arzneimittel wie das Arzneimittel sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (maximal 4 Tage)!
      • Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z. B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
    • Hautreaktionen
      • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte Dolormin Extra abgesetzt und umgehend der Arzt konsultiert werden.
      • Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Einnahme des Präparates vermieden werden.
    • Sonstige Hinweise
      • Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses eingenommen werden:
        • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie).
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen).
      • Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
        • bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion.
        • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen.
        • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
      • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme des Arzneimittels muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
      • Ibuprofen, der Wirkstoff des Präparates, kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
      • Bei länger dauernder Gabe des Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
      • Bei Einnahme des Präparates vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
      • Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme des Arzneimittels häufig unter Kopfschmerzen leiden!
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
      • Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
      • Bei Anwendung von NSAR können durch gleichzeitigen Konsum von Alkohol wirkstoffbedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Gastrointestinaltrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden.
    • Ältere Menschen
      • Bei älteren Patienten ist eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
 
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei kurzfristiger Einnahme der für das Arzneimittel empfohlenen Dosen ist keine Beeinträchtigung zu erwarten.
    • Da bei der Einnahme des Präparates in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wird während der Einnahme des Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf das Präparat wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht eingenommen werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.

Hinweise

Liegt bei Ihnen eine Grunderkrankung vor oder nehmen Sie vorübergehend oder dauerhaft Medikamente ein, so kann es bei gleichzeitiger Einnahme der Neuralgin extra Ibu-Lysinat (Packungsgröße: 20 stk) zu Wechselwirkungen kommen bzw. bedarf es eines klärenden Gespräches. Bitte halten Sie in solch einem Fall Rücksprache mit einem Arzt.
Neuralgin extra Ibu-Lysinat (Packungsgröße: 20 stk) können in Ihrer Versandapotheke www.apotheke.at erworben werden.


Hersteller: Dr.R.PFLEGER GmbH, Emil-Kemmer-Str. 33, 96103 Hallstadt

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